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Filmreportage Hövelhofer SV vs. Tus Dornberg 08.05.2011 – 31. Spieltag

14. Mai 2011 | Von blomeier | Kategorie: 1. Mannschaft

Hövelhof (pep). Die theoretisch mögliche Meisterfeier der Dornberger war schon vor dem Anpfiff des 29. Spieltags abgeblasen. Nur mit den vom Verband avisierten zwei Punkten aus dem 2:2 gegen Gütersloh hätte der TuS bei einem Erfolg in Hövelhof und Ausrutschern von Rheine und Münster die Sektkorken knallen lassen können. Nachdem der FC Gütersloh aber kurz vor Ablauf der Frist am Samstag Einspruch gegen die Bestrafung durch den Verband eingelegt hatte, muss nun die Spruchkammer entscheiden, ob der TuS Dornberg zwei Punkte zugesprochen bekommt – und das kann dauern.

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TuS Dornberg bei

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Das Team

Die Filmreportagen Saison 2010/11

Trainingszeiten

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31. Spieltag Sonntag 08.05.2011
15:00 Uhr
Von-der-Recke-Str. 32
33161 Hövelhof
Sportplatz
Waldkampfbahn
Hövelhof
Hövelhofer SV
NiederlageGelbe-KarteGelb-Rote-Karte
0 : 2 Dornberg
Tus Dornberg
SiegFußballFußball


Tabelle vom 12.05.2011


Das Westfalen-Blatt schreibt am 09.05.2011 Ausgabe Bielefeld

Die Neue Westfälische schreibt am 09.05.2011 Ausgabe Bielefeld

Die Meisterfeier ist nur vertagt

FUSSBALL-WESTFALENLIGA: Dornberg siegt 2:0

Abgebrüht | FOTO: MARC KÖPPELMANN

Hövelhof (pep). Die theoretisch mögliche Meisterfeier der Dornberger war schon vor dem Anpfiff des 29. Spieltags abgeblasen. Nur mit den vom Verband avisierten zwei Punkten aus dem 2:2 gegen Gütersloh hätte der TuS bei einem Erfolg in Hövelhof und Ausrutschern von Rheine und Münster die Sektkorken knallen lassen können.

Nachdem der FC Gütersloh aber kurz vor Ablauf der Frist am Samstag Einspruch gegen die Bestrafung durch den Verband eingelegt hatte, muss nun die Spruchkammer entscheiden, ob der TuS Dornberg zwei Punkte zugesprochen bekommt – und das kann dauern. Nach dem 2:0-Erfolg in Hövelhof hat der Spitzenreiter die Zähler ohnehin nicht nötig, und Trainer Mario Ermisch “will so auch gar nicht Meister werden”. Der Gütersloher Einspruch sei “ganz dummes Zeug”. Aus juristischer Sicht, so findet der Rechtsanwalt, sei er auch nicht zulässig. Damit war das Thema beendet.

Mehr als das Gebaren des ungeliebten OWL-Rivalen ärgerte ihn der Auftritt seiner Mannschaft in Hövelhof – zumindest in der ersten Halbzeit. “Wenn man Meister werden will, muss man mehr Biss zeigen”, sagte Ermisch. In niveauarmen ersten 45 Minuten fiel nur der Schiedsrichter auf. Drei, ganz sicher aber zwei, Elfmeter hätte er für Dornberg geben müssen, einen – und zwar den ersten – für die Gastgeber. Zwei Mal Patrick Reinsch und ein Mal Ugur Pamuk kamen im gegnerischen Sechzehner zu Fall. “Der zweite war hundertprozentig ein Elfmeter”, ereiferte sich Außenstürmer Reinsch auch nach dem Spiel noch, dass der Schiedsrichter nicht auf den Punkt gezeigt hatte. So ging es torlos in die Kabinen. Wieder einmal war es Außenverteidiger Bünyamin Atasayer (47.), der direkt nach der Pause die Weichen auf Sieg stellte. “Die Kabinenansprache des Trainers hat gefruchtet. In der zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen”, sagte Atasayer.

Die Chancen häuften sich. Erst zielte Francis Williams knapp vorbei, dann schloss Sebastian Block überhastet ab. Gut, dass Ugur Pamuk nach Vorarbeit von Sören Siek in der 59. das beruhigende 2:0 gelang, denn wenig später ließ Siek eine 3:1-Überzahlsituation fahrlässig aus. Nach dem Abpfiff war dies vergeben. Ausgelassen feierten sich Hasic und Co. als Spitzenreiter. Die Meisterfeier ist vertagt, aber sie rückt für den TuS Dornberg immer näher.

Die Neue Westfälische schreibt am 07.05.2011 Ausgabe Bielefeld

Dornberg kann schon Meister werden

WESTFALENLIGA: Mit Aufstiegstrikots im Gepäck nach Hövelhof

Bielefeld (dogi). Der Abstand auf die Verfolger bleibt konstant, die Spiele werden weniger – besser kann die Entwicklung für einen Tabellenführer eigentlich nicht laufen.

Vier Runden vor Schluss behauptete der TuS Dornberg in der Westfalenliga dank des 1:0-Erfolgs über den 1. FC Gievenbeck seinen komfortablen 7-Punkte-Vorsprung auf Preußen Münster II. Rechnet man die beiden Zähler dazu, die dem Tabellenführer demnächst noch aus dem Spiel gegen Gütersloh zugesprochen werden, sind es sogar neun Punkte Vorsprung. Was bedeutet, dass der TuS am Wochenende schon Meister werden kann – vorausgesetzt, er selbst gewinnt in Hövelhof und Eintracht Rheine (gegen Delbrück) und Preußen Münster II (in Gütersloh) gehen nicht als Sieger vom Platz.

Manager Hans-Werner Freese glaubt indes nicht daran, dass es schon am Sonntag klappt. “Das ist allein schon deshalb unmöglich, weil ich wegen eines Kurzurlaubs nicht in Hövelhof dabei sein werde”, sagt Freese. Die Dornberger sind jedoch auf alle Eventualitäten vorbereitet und nehmen die schon bedruckten Meistertrikots für alle Fälle schon mal mit.

In Hövelhof will der Tabellenführer ähnlich konzentriert und geduldig spielen wie gegen Gievenbeck. “Wir wissen, dass wir irgendwann zum Erfolg kommen, wenn wir nur unsere Ordnung aufrechterhalten und den Gegner konsequent bearbeiten”, sagt Routinier Sebastian Block. Am Donnerstag benötigten die Dornberger allerdings einen langen Anlauf, und für das “Tor des Tages” bedurfte es schließlich eines Super-Sololaufs von Patrick Reinsch, der die Gievenbecker Abwehrspieler in Messi-Manier umkurvte, um anschließend den Torschützen Sören Siek mustergültig zu bedienen. Zur allgemeinen Beruhigung der Nerven sollte der TuS, bei dem der wegen einer Zerrung gegen Gievenbeck pausierende Bünyamin Atasayer wieder einsatzfähig sein dürfte, in Hövelhof schon früher für klare Verhältnisse sorgen.

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