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Kein Auftakt nach Maß

20. August 2012 | Von Stadionsprecherin | Kategorie: Topmeldung

Jeder wünschte sich den Auftakt nach Maß in Dornberger Reihen, doch wie die Überschrift bereits verrät, dieser blieb leider mehr als aus.

In der ersten Viertelstunde passierte nicht viel auf dem kurz vor Spielbeginn gesprengten Rasen. Man könnte es als ein Abtasten beider Mannschaften beschreiben. Ein Spiel, welches sich überwiegend im Mittelfeld abspielte.

In der 18. Minute dann der erste von einigen Schocks (es sei vorweg genommen, dass noch einige folgten) für Dornberg. Über die rechte Seite kam Dominczak, TuS-Keeper Arsen Verzilov kam aus seinem Tor, der Ball wurde an ihm vorbei zurückgelegt, dort lauerte Dorszewski und schob zum 1-0 für Ennepetal ein.

Im direkten Gegenzug versuchte es TuS-Kapitän Ufuk Basdas aus 20 Metern von halblinker Position, doch der Torhüter von Ennepetal konnte den Ball entschärfen.

In der 21. Minute folgte sodann die beste Chance für Dornberg im gesamten Spielverlauf. Rhilane kam von halbrechts in den Strafraum, setzte einen wuchtigen Schuss aufs Tor ab, dieser landete leider nur am Innenpfosten und sprang von dort zurück ins Spiel.

Nach einer guten halben Stunde machte Strohmann dann das 2-0 für die Gastgeber nach einer Ecke. Nur eine Minute später legte Ersin Gül zentral auf Ufuk Basdas auf, dessen Schuss aus guten 20 Metern ging knapp über das Tor.

Zur Halbzeit wechselte TuS-Trainer Zafer Atmaca gleich doppelt. Für Altan Arslan und Edgar Kammerer kamen Nelson Pereira und Kayhan Kaya.

Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff stellte Ufuk Basdas mit einem scharf geschossenen Freistoß aus 25 Metern sein Schusstalent unter Beweis, leider blieb auch dieser Versuch ohne erfolgreichen Abschluss. In der 53. Spielminute erhöhten die Gastgeber sodann auf 3-0 durch einen Handelfmeter, ehe in der 83. Minute dann das 4-0 fiel.

Weitere, aus Dornberger Sicht negative, Höhepunkte in der zweiten Halbzeit waren die beiden roten Karten für Murat Kizilkaya (58. Minute) und Sven Krüger (72. Minute), die beide mit etwas Fingerspitzengefühl des Unparteiischen mit Gelb mehr als ausreichend bestraft gewesen wären.

Die Stimmen zum Spiel:

Zafer Atmaca (Trainer Dornberg): „Man hat unsere Defizite deutlich sehen können. Wir haben eine junge Mannschaft, die noch viel lernen muss. Beide roten Karten konnte ich von meiner Position schlecht sehen, ich hätte mir jedoch ein wenig mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Wir müssen jetzt aufstehen, nach vorne schauen und an uns arbeiten. Unser Augenmerk liegt nun auf Wattenscheid.“

So haben sie gespielt:

Verzilov, Theermann, Arslan (46. Min. Pereira), Rhilane (60. Min. S. Kaya), Brüggemann, Gül, Kammerer (46. Min. K. Kaya), Wieckowicz, Basdas, Krüger, Kizilkaya

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